Geschichte des Weingut

Im Jahr 1750 erscheint der Name HERTZ zum ersten Mal im Heiratsregister von Eguisheim in Verbindung mit dem Beruf des Winzers.

Léon HERTZ (1888-1967) war der erste, der den Weinbau zu seinem Beruf machte. Die vorangegangenen Generationen waren vielseitig tätig, sein Vater zum Beispiel war Winzer und Eisenbahner.

Léon HERTZ begann seine Tätigkeit im Jahr 1913. Er wurde der erste Besitzer des heutigen Kellers.

 

Pierre HERTZ (1923-1998) übernahm den Betrieb in 1947 nach seiner Rückkehr aus dem Krieg. Er vorbereitete die Zukunft, indem er den Anbau der Reben mechanisierte.

Im Jahr 1948 investierte er in eine Raupe, die an die Gegebenheiten des Weinbergs angepasst war. Pierre HERTZ setzte die Mechanisierung des Anwesens fort und kaufte den ersten Dieseltraktor in Eguisheim, einen David Brown 30 PS aus dem Jahr 1954.

Bruno HERTZ erhilt in 1976 sein DNO (Nationales Diplom in Önologie).

Im Jahr 1979 übernahm er das Weingut und verbesserte die Qualität der Weine. Im selben Jahr kaufte er Weinberg in den Rangen de Thann. Während niemand in diesem Weinberg arbeiten wollte, setzte er auf das einzigartige Terroir, um die Produktion von außergewöhnlichen Weinen zu gewährleisten.

Aus Liebe zur Geschichte und zu alten Steinen wurde er in 1996 Gründungsmitglied der SICA der Cave Historique des Hospices de Strasbourg.

2006 zog Bruno HERTZ nach mehrmonatiger Arbeit in den Keller aus dem 16. Jahrhundert in Eguisheim ein.

Ende 2009 wurde oberhalb des Kellers ein Verkostungskeller eingerichtet, in dem die Öffentlichkeit die Weine des Weinguts entdecken kann.

Seit 2011 arbeitet Bruno Hertz nicht mehr alleine, er wird im Keller von Sophie, Ingenieurin und Önologin, unterstützt. Bruno Hertz ist bestrebt, sein Know-how und sein Wissen über die Reben weiterzugeben und empfängt regelmäßig Lehrlinge und Praktikanten.

 

Zahlreiche Auszeichnungen belohnen regelmäßig die Qualität der vom Weingut produzierten Weine.

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